Leider liegt der Himalaya nun wieder weit weit weg hinter mir :( und die Hitze hat mich wieder... Momentan sitze ich in Kalkutta und warte auf den Zug... gluecklicherweise haben wir dieses Internetcafe gefunden, aber dazu spaeter.. zunaechst kommen erstmal die wunderbar angenehmen Wochen in Darjeeling...
Darjeeling... mitten im Himalaya... das Dach der Welt.. der hoechste Punkt der Erde (den wir aufgrund von schlechtem Wetter leider nicht sehen konnten...) Die gesamten zwei Wochen war es leider neblig und regnerisch, aber nach der vielen Hitze war ich doch sehr froh darueber endlich mal abschalten zu koennen.. Dummerweise gingen unsere Probleme jetzt in die andere Richtung.. keines unserer Sachen wurde trocken, da die Luft so feucht war und fing daher sofort an zu schimmeln, selbst wenn wir sie aufgehaengt hatten. Somit mussten wir ganz schoen viel fuer die Laundry (Waescherei) ausgeben, die die Sachen dann auch trockneten... Selbst waschen durften wir leider auch nicht, da dort oben ziemliche Wasserknappheit herrscht (ist auch kein Wunder, wenn die Tanks jeden Tag mit Lastern hochgefahren werden muessen). Das Leben dort oben war richtig angenehm... gar nicht mehr wirklich Indien... zum einen sahen die Menschen viel eher Asiatisch aus (kamen zumeist auch aus Nepal und Tibet) und zum anderen waren sie auch viel freundlicher... Also ich will damit nicht sagen, dass die Inder nicht auch freundlich seien koennen, aber hier unten kann man sich ziemlich sicher sein, dass, wenn jemand freundlich ist, er oder sie auch irgendwas als Gegenleistung will... Man wird ausserdem auch nicht soviel angestarrt wie im restlichen Indien. Manche Inder benehmen sich ja wirklich als haetten sie noch nie Auslaender und schon gar keine Frauen gesehen... Wenn man nicht staendig im Mittelpunkt von allem steht ist es auf jedenfall viel entspannter... Das beste an Darjeeling waren aber wohl die vielen Auslaender, die wir dort oben getroffen haben. Nach einer so langen Zeit ohne jemanden zu treffen, der in der selben Situation war wie wir, waren wir sehr froh darueber... Darunter waren vor allem Englaender, ein Schotte, der mir versuchte beizubringen, wie ich eigene Lieder schreiben kann, aber auch Australier, ein paar Deutsche (oder zumindest halb-deutsch oder deutschsprechend...), ein Maedel aus Israel, ein Typ aus Spanien (war sehr cool, da konnt ich was versuchen Spanisch zu lernen.. allerdings hab ich ihn nur zweimal gesehn) und ein paar Amerikaner. Also ein sehr vielfaeltiger Input ;) Die meissten Tage verbrachten wir damit herumzulaufen, in Cafes zu sitzen oder ins Kino zu gehen (oh man hier gabs doch tatsaechlich endlich den dritten Teil von Fluch der Karibik... da hab ich seit 5 Wochen drauf gewartet...) An einem Tag kamen wir aus dem Kino und sahen bestimmt 50 Menschen laermend und Handywerbung zerstoerend durch die Strassen ziehen... Wir dachten schon es waere ein Krieg ausgebrochen... es ging aber lediglich darum, dass die Leute, da die Handynetze staendig ausfielen nicht fuer ihren Mann bei Indian Idol stimmen konnten... Inder regen sich echt ueber jede Kleinigkeit auf und werden sehr schnell aggressiv hab ich das Gefuehl...
Abends gingen wir mit den verschiedensten Leute in eine Bar und spielten Pool oder rauchten Shesha, Hookah, Narinja oder wie immer ihr es nennen wollt. Unser Hotel hatte eine schoene Aussichtsplattform, von wo wir wenn wir gutes Wetter hatten ziemlich weit sehen konnten (unter anderem den 3. hoechsten Berg der Welt.. den Kuchenjanga) . Leider konnten wir nicht zum Tiger Hill fahren um dort morgens um 5 den Sonnenaufgang ueber dem Himalya, samt Mount Everest zu bestaunen, da es einfach zu neblig war... Dennoch haben wir es noch in den Zoo, wo 2 Tiger und einige Leoparden mich am meissten faszinierten und zu den Teeplantagen (Darjeeling ohne Tee anzuschauen geht jawohl nicht) geschafft. In den Teeplantagen habe ich dann den Unterschied zwischen dem Superfine (weil er aus der ersten Ernte zwischen Maerz und Mai ist) Tippi (weil er aus der Spitze, Tippi, der Bluete des Teestrauchs besteht) Orange(wegen der Farbe) Golden (ebenfalls Farbe) Number 1 (nochmal weils die erste Ernte ist oder so...) usw. und anderen Tees kennengelernt... War eine sehr amuesante Stunde mit drei Australiern und einem Spanier... Ausserdem waren wir hier oben noch bei einer unglaublich englischen Teestunde (fuer die wir ganze 6 Euro blechen durften, 3 Tassen Tee und nen paar brote, kekse usw.). Zumindest konnten wir aber bei einem schoenen Kaminfeuer entspannen. Ansonsten haben wir noch beim besten Pizzabaecker (aus Frankreich) von ganz Indien gegessen (mehrmals) und die verschiedensten tibetischen und Thalaendischen Koestlichkeiten probiert.
Seit gestern sind wir nun wieder auf dem Rueckweg nach Bangalore... insgesamt werden wir wohl vier tage unterwegs sein... Eine Nacht haben wir gott sei dank schon hinter uns gebracht... Vor uns liegt nun eine 27 stuendige Fahrt von Kalkutta nach Chennai... Gestern sind wir um 2 mit dem Jeep Richtung New Jalpaiguri gefahren, von wo unser Zug abends um 8 nach Kalkutta ging. Da wir noch etwa 2 Stunden Zeit hatten (hier muss man sowas unbedingt einplanen...) sassen wir noch etwas vor dem Bahnhof und ich wurde unter anderem von einem Kalb gerammt, dass von einer anderen Kuh gegen mich geschubst wurde.. (bin ich froh das es nur ein Kalb war) ausser dem Schreck ist mir nix passiert... Die Gepaecktraeger, die sich vor dem stroemenden Regen neben uns untergestellt haben, haben mich mit ihren Versuchen, die Kuehe von da an von mir fernzuhalten aber wieder aufgemuntert... Ich glaube die waren sowieso sehr darum bemueht uns Auslaendern ein gutes Bild von Indien zu vermitteln, da sie auch saemtliche bettelnde Kinder immer wieder von uns weggescheucht haben. Auf dem Gleis trafen wir dann noch einen Australier, der in Darjeeling einige Naechte im Zimmer neben uns uebernachtet hatte.
So bis hierhin habe ich in Kolkatta geschriebe, konnte es jedoch dann nicht veroeffentlichen, weil das Internet ausgefallen ist.. daher wundert euch nicht, dass ich jetzt wieder in der Vergangenheit schreibe, da ich momentan in Thrivandrum sitze und das ganze schon ein paar Wochen her ist... alsoo...
Morgens um 6 Uhrerreichten wir Kolkatta und begaben uns nach einem kurzen Fruehstueck am Bahnhof zu dritt auf Stadterkundung. Der Garten Eden, den wir zunaechst ansteuerten war jedoch leider seit 2 Jahren geschlossen und somit machten wir es uns unter einem anderen Baum gemuetlich. Dort stellte ich dann zum ersten Mal fest, dass ich wohl vom Pech verfolgt werde.. Mein Kameradisplay war kaputt. Inzwischen wuerde ich sagen, dass uns damals die Hitze die Sinne verwirrt hat, aber damals hielten wir es fuer eine gute Idee etwas in der Hitze durch die Gegend zu laufen (gott sei dank ohne Rucksack, de3n wir bei der Gepaekaufgabe am Bahnhof gelassen hatten) um nach einem Kino zu suchen. Wir fanden jedoch keins und fuhren mit der Faehre zurueck zum Bahnhof. Hier fanden wir das besagte Internetcafe und zerliefen noch etwa 1 Stunde in der unglaublichen Hitze, da die AC im Cafe kaputt war... :( Dann assen wir noch zusammen zu mittag und trennten uns, um in verschiedene Zuege einzusteigen. Katrin und ich fuhren 27 Stunden lang bis nach Chennai. Zum ersten Mal habe ich erfahren, dass man im Zug auch Essen bestellen kann.. gut fuer mich .. ich hat naemlich nicht wirklich viel eingepackt... war sogar richtig gutes Essen. In Chennai gingen wir nur von einem Gleis zum naechsten und fuhren nach Bangalore. HOME SWEET HOME ;)
Dort kamen wir um 6 Uhr morgens an und machten uns auf die Suche nach einem Hotel. Leider mussten wir feststellen, dass es in Bangalore unglaublich teuer ist. Nach etwa 2 Stunden durch die Gegend laufen und diversen Streitereien mit Rikschafahrern fanden wir doch noch ein schoenes Hotel mit riesigen Zimmern am Citymarket fuer einen ordentlichen Preis.
Nach einer Dusche und etwa 4 Stunden Schlaf brachte ich tatsaechlich die Energie auf in Bangalore einkaufen zu gehen...
Die naechsten 2 Tage liessen wir es uns richtig gut gehen... mit Manikuere, Kino, Friseur und tollem Essen. Wie es kommen musste, wurde ich am dritten Tag aufgrund von Erschoepfung denke ich, krank. (Nach 4 Tagen Fahrt und 3 Tagen shoppen). Ausserdem suchten wir noch alle restlichen Dinge zusammen, die Katrin mit nach Haus nehmen wollte, bevor sie sich am 26.6. auf den Weg nach Deutschland machte. Am selben Tag wechselte ich in ein Einzelzimmer und verbrachte die meisste Zeit vor dem Fernseher, da ich immer noch nicht wirklich gesund war. Am 1.7. machte ich mich schliesslich auf den Weg nach Aluva (in Kerala, nahe Ernakulam) um wieder ins Arbeitsleben einzusteigen. Die Busfahrt war sehr.. wie soll ich sagen.. abwechslungsreich... Am Abend musste ich mir zunaechst einen dieser schrecklichen indischen Filme (noch schlimmer als Bollywood) anschauen, der durch den ganzen Bus droehnte und tatsaechlich meinen MP3 Player uebertoente.. Danach war ich froh endlich Ruhe zu haben, die jedoch auch nicht wirklich enstspannend war, da meine Aufmerksamkeit nun auf die Fahrkuenste des Fahrers (ich sass direkt hinter ihm) gericht waren.. Die ueberholen hier ganz schoen unvorsichtig... Morgens frueh um 5 wurde ich dann von "wunderbarer" indischer Kitschmusik geweckt, die dann spaeter durch noch schlimmere Musik ersetzt wurde.. Vengaboys... oh man.. dieses Land ist doch echt zum verzweifeln ;)
Als ich ausstieg stand dort direkt ein Rikschafahrer, der mich zu einer Schule brachte, die fast so hiess wie auf meinem Zettel stand.. Gluecklicherweise, war es die richtige Schule und ich fand schliesslich auch den Konvent. Dort wurde ich sehr herzlich aufgenommen. Ich wohnte in einem schoenen, hellen Raum mit riesigem Bad. Nachdem Schwester Leema mir ein reichhaltiges Fruehstueck gegeben hatte, legte ich mich zunaechst einmal schlafen. Am Nachmittag traf ich dann auch die anderen drei Schwestern : Sr. Shanti, Sr. Stella und Sr. Mariet. Zusammen gingen wir erstmal shoppen :). Als wir mit dem Jeep losfuhren, begannen die Schwestern an zu beten und erklaerten mir danach, dass sie fuer eine sichere Fahrt gebetet hatten... Allerdings schnallte sich keine der Schwestern an... Wir fuhren also los um eine Tasche fuer Sr. Mariet zu kaufen, da sie in ein paar Tagen nach Mumbai fliegen wollte. Danach fuhren wir zu Sr. Mariets Bruder und seiner Familie. Auf dem Weg machten wir noch bei einer anderen Schwester halt, die lange Zeit in Deutschland gelebt hatte und wie Sr. Mariet auch gut Deutsch sprechen konnte. Sie hatte einen Gast aus Deutschland, mit der ich mich einige Zeit unterhalten konnte. Obwohl es ja erst knapp eine Woche her war, hatte ich schon Schwierigkeiten die deutschen Worte zu finden und wechselte immer wieder ins englische... Wir assen noch diverse suesse Sachen zum Tee und fuhren dann zu Sr. Mariets Familie. Dort angekommen bekamen wir noch mehr zu essen (und die Schwestern wunderten sch tatsaechlich, dass ich abends nicht mehr essen konnte). Sr. Mariet blieb bei ihrer Familie, da sie ja in ein paar Tagen Kerala verlassen wuerde und wir machten uns auf den Weg zurueck zum Konvent. Nach dem Abendessen, ging ich noch kurz zu den Kindern um mich vorzustellen. Die 9 Maedchen (sprachen leider nicht viel Englisch) waren sehr begeistert mich zu sehen und begrussten mich herzlich. Leider sind sie von Montag bis Freitag bis 5 Uhr in der Schule und muessen danach diverse andere Sachen wie Hausaufgaben und Gartenarbeit machen, womit nicht viel Zeit fuer mich uebrig blieb. Sie sind zwischen 12 un 16 Jahren alt. In den naechsten Tagen schlief ich lang, lernte Spanisch und versuchte am Abend mit den Kindern zu arbeiten. Trotz vieler Sprachproblemeschafften wir es uns gegenseitig Englisch und Maliyalam beizubringen und schliesslich Freundschaftsbaender zu knuepfen. Da ich dort ja leider nicht so wirklich gebraucht wurde, sucht ich ausserdem noch nach anderen Organisationen.
Am Mittwoch kam ein Pater, der viele Jahre in Liechtenstein gewohnt hatte und daher deutsch sprach in s Konvent und wollte danach mit sein4er Nichte nach Ernakulam fahren. Da ich dort sowieso hinwollte, fuhr ich mit den beiden zusammen. Auf der Fahrt erzaehlte ich ihm von meiner Absicht in einem Kinderheim hier in Indien zu arbeiten und er versprach mir zu helfen. In Ernakulam gingen wir zunaechst einmal in einem drehenen Restaurant mit Buffett essen. Danach trennten wir uns und waehrend die beiden in einen Maliayalm Film gingen, ging ich ins Internetcafe und telefonierte erstmal etwas ueber Skype mit meiner Mam. Danach wollte ich den Text, den ich in Kolkatta im Internetcafe geschrieben hatte online stellen. Ich hatte ihn vorsichtshalber auf meinem MP3 Player gespeichert. Dank meiner Pechstraehne musste ich aber feststellen, dass dieser nicht mehr anging. Auch nachdem ich eine neue Batterie gekauft hatte, hatte ich keinen Erfolg... Das Acer Service Center teilte mir spaeter mit, dass ein Problem mit dem Chip besteht und sie ihn nicht reparieren koennten und keine Ersatzteile in Indien haetten, da sie diese Produkte hier nicht herstellen. Gluecklicherweise habe ich heute festgestellt, dass nicht der komplette Text verschwunden war sondern ein Teil hier im Blog gespeichert war.
Am Abend traf ich mich dann wieder mit Pater Anto und seiner Nichte und fuhr mit ihnen zusammen zurueck zum Konvent. Die nachten Tage versuchte ich mit der Hilfe des Paters verschiedene Kinderheime zu finden, hatte jedoch eher wenig Erfolg.
Am Donnerstag ging ich mit Sr. Stella und Sr. Shanti zusammen zu einer nahgelegenen Kirche. Auf dem Weg dorthin besuchten wir eine Blindenschule und fragten dort nach, ob sie etwas fuer mich zu tun haetten. Die naechsten beiden Tage ging ich fuer 2,5 Stunden dorthin, sang mit den Kindern und spielte Stopptanzen. Die Kinder waren wirklich sehr suess (alle Alterstufen) und sehr froh, dass ich dort war. Es gab auch 2 Albinojungen, was ich sehr interessant fand, da ich so etwas noch nie gesehen hatte (sie sahen aus als kaemen sie aus Schweden, sprachen aber Maliyalam). Einige Kinder koennen ein bisschen sehen, andere sind komplett blind. Auch wenn mir die Arbeit mit den blinden Kindern sehr viel Spass gemacht hat, war es doch sehr anstrengend, da sie zu 10 um mich herumsassen, sodass ich kaum Luft bekam und staendig mein Gesicht befuehlten, da wir ja auch nicht die selbe Sprache sprachen und sie meine Mimik erkennen wollten. Am Wochenende sang ich mit den Kindern im Konvent und schaute einen Film auf Hindi (Fanaa). Pater Anto fand schliesslich ein Heim fuer STrassenkindern in Mumbai, wo bereits zwei Maedchen aus der Schweiz arbeiten. Leider koennen die mich aber nur fuer 2 Wochen beschaeftigen. Am Dienstag wurde ich dann wieder mal krank (zu starker Wetterumschwung denke ich) und konnte mir kein Tiket nach Mumbai kaufen. Sr. Shanti war dann so lieb und brachte mir dieses mit. Am Abend bekam ich dann eine SMS von meiner Mam und erfuhr, als ich sie zurueckrief, dass sie ein Kinderheim fuer 55 Jungen in Thrivandrum fuer mich gefunden hatte.
Am Donnerstag fuhren alle Schwestern und ich zum Flughafen um Sr. Mariet zu verabschieden. Im Jeep telefonierte ich mit dem Verantwortlichen des Heimen in Thrivandrum um mich zu versichern, dass ich dort bis Ende September bleiben koenne. Leider vergass ich zu fragen wie alt die Kinder sind und stehe nun wieder vor dem selben Problem, aber dazu spaeter.
Der Fahrer liess Sr. Shanti, Sr. Stella und mich an der Bussstation raus, da wir Sr. Stellas Familie besuchen wollten. Gemeinsam mit ihrem Cousin, seiner Frau und dem ein Jahr altem Niel fuhren wir in die Stadt. Dort liefen wir etwas durch die Gegend, tranken Tee und sassen auf der Promenade am Meer. Leider hatte ich meine Kamera vergessen und konnte kein Photo von dem schoenen Sonnenuntergang machen. Am Abend kaufte ich mir noch einen Trolly (das ist zwar meiner Meinung nach unglaublich touristisch, aber hier einfach sinnvoller, da man ihn abschliessen kann, was im Zug unbedingt notwendig ist. Ausserdem fiel mein Rucksack schon total auseinander. Danach gingen wir Essen und fuhren wieder zurueck zum Konvent. Auf dem Weg kaufte ich noch Pasta, die ich am naechsten Tag fuer die Kids und die Schwestern kochen wollte. Es schmeckte allen sehr lecker und besonders das Pesto, dass ich aus Deutschland mitgebracht hatte, fand grossen Anklang... Am naechsten Tag cancelte ich dann mein Tiket und fuhr am Montag morgen zum Bahnhof, um nach Thrivandrum aufzubrechen... Die Schwestern waren unglaublich suess, packten mir etwas zu Essen ein und brachten mich zum Bahnhof.. die Kinder und auch die Schwestern, versichterten mir, dass ich jederzeit willkommen bin und unbedingt zurueck kommen muesse, sobald ich kann... am besten sollte ich gar nicht gehen... :)
Um 9 Uhr kamen wir am Bahnhof an und mussten dort noch 2 Stunden warten, da der Zug Verspaetung hatte. Schliesslich kam er doch und ich verbrachte die naechsten 6 Stunden im Zug (und das fuer 250 km)... In Thrivandrum wollte mich der Pater abholen und fand mich auch sofort.. er fragte mich ob ich nach Boystown fahre.. In dem Gewimmel und den vielen Rikschafahrern, die mich fragten wo ich hinwill, sagte ich aber bloss nein, da ich ihn fuer einen von den Rikschafahrern hielt und ging weiter.. Nach 15 Minuten im Regen und einigen Telefonaten, trafen wir uns aber doch und fuhren mit der Rikschaf zu der Schule...
Leider musste ich dort feststellen, dass die Jungs ebenfalls in der Schule sind, und daher hoechstens am Abend 1 oder 2 Stunden und am Wochenende Zeit bleibt. Ich werdem ich daher wohl doch nochmal auf die Suche nach etwas anderem machen.. Ich weiss nur noch nicht so recht, wie ich das denen erklaeren soll... Die Jungs sind auf jedenfall sehr begeistert, dass ich da bin und haengen staendig alle an mir und fragen mich alles moegliche... Hier ist eine Schwester die deutsch spricht, die mir heute geholfen hat, den richtigen Bus zu finden um hierherzu kommen. Abends wollte ich noch etwas fernsehen und wurde dann fast ausgesperrt, da ich nicht wusste, das die ein Gitter vor meiner Tuer zu machen... Naja ich habe doch noch jemanden aus dem Bett rufen koennen und im meinem Bett schlafen koennen...
Heute machte ich mich dann um mich etwas aufzumuntern, da meine Laune doch ganz schoen gesunken ist, da es hier so schwierig ist einen Job zu finden in die Stadt. Eben war ich am Kino und habe mir ein Tiket gekauft um gleich Harry Potter 5 anzuschauen... Der Film beginnt um 2.30 und ich muss noch was Essen.. also bis bald....
15 Juli 2007
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